Barbarakirche
Wilhelmstraße 8, 56338 Braubach
Pfarrkirche St. Barbara
Die Barbarakirche, als zweitälteste der derzeit erhaltenen Kirchengebäude, wurde im Jahr 1265/66 als Neubau außerhalb des Siedlungskerns, auf dem Schwemmland des Rheins errichtet. Bei der Erweiterung der Stadtmauer 1384/85 durch die Grafen von Katzenelnbogen, wurde ihre Nordwand in die Stadtmauer integriert. Der Turm als Nordwesteckturm der Stadtmauer errichtet, wurde als Kirchturm genutzt.
Geweiht wurde die ursprünglich katholische Pfarrkirche der heiligen Barbara.
1526-1528 ließ Landgraf Philipp von Hessen in seinem Gebiet, zu dem auch Braubach gehörte, die Reformation einführen, die Kirche wurde evangelisch.
Nach Fertigstellung der Markuskirche im Jahre 1901 sollte die Barbarakirche zu einem Gemeindehaus umgebaut werden, doch es fehlten die finanziellen Mittel. Erst 1928 wurde sie zu einem Gemeindesaal umgebaut und seitdem wieder von der Kirchengemeinde genutzt.
Ein Umbau erfolgte in den Jahren 1967-70 unter der Leitung des Architekten E. Thomas. Im Jahr 2017 wurden durch Schäden am Turm, sowie am Turmdach, dem Dach des Kirchenschiffs und des Gebälks weitere Baumaßnahmen notwendig, die mittlerweile erledigt wurden.
Die Barbarakirche wird zwischen Weihnachten und Ostern als Winterkirche genutzt. Der Kirchenchor, der Posaunenchor, sowie einige Arbeitskreise nutzen sie ganzjährig. Auch finden zeitweilig standesamtliche Trauungen statt. Die Kirche wird vom Arbeitskreis offene Kirche vom Wochenende nach Ostern bis zum letzten Oktobersonntag Samstags und Sonntags nach Plan geöffnet.
Weitere Angaben unter: https://evangelisch-braubach.ekhn.de/wo/barbarakirche




